Die wichtigsten Infos zu Affenpocken

  • Bezüglich Affenpocken gibt es keinen Grund zur Panik: Die Virusinfektion ist äußerst selten und heilt in der Regel von alleine ab.

  • Infektionen verlaufen fast immer milder als die echten Pocken.

  • Das Virus ist nur schwer von Mensch zu Mensch übertragbar: Denkbar ist eine Übertragung bei direktem Hautkontakt mit dem Ausschlag oder Schorf, Einatmen von Tröpfchen beim Husten oder Niesen einer Person mit Ausschlag, oder Kontakt mit benutzter Kleidung oder Wäsche, wie etwa Handtücher.

  • Für Menschen mit Immunschwäche ist seit Januar 2022 eine Therapie mit Tecovirimat zugelassen.

  • Zu schweren Krankheitsverläufen kam es bislang meist nur in Regionen ohne vergleichbare Gesundheitsversorgung wie in Deutschland.

  • Sollten Symptome auftreten, lassen Sie sie ärztlich abklären. Symptome können nach 7 bis 21 Tagen auftreten. Dazu zählen vor allem: Fieber, Kopf-, Muskel und Gelenkschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Ausschlag nach etwa 5 Tagen, der oft im Genitalbereich oder im Gesicht beginnt und sich auf andere Körperteile ausbreitet.

Weitere umfangreiche Informationen, auch zu den Übertragungswegen, hat die Deutsche Aidshilfe auf ihrer Homepage zusammengestellt. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

Informationen zur Affenpockenimpfung finden Sie hier.

Ukraine: Hilfen für Geflüchtete

Wo bekommen Geflüchtete aus der Ukraine, die mit HIV leben, Infos und Versorgung? Wohin können sich Menschen in Opioid-Substitutionstherapie (OST) wenden?

Unser Dachverband, die Deutsche Aidshilfe (DAH), informiert und sammelt Informationen zu diesen und anderen Fragen. Die Information sind auch auf ukrainisch und russisch verfügbar:

DAH: Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine

Ansprechpersonen bei uns sind die Sozialarbeiterinnen Christina Braß-Bauer und Katharina Biehl. Sie sind per E-Mail oder unter 0681 - 19 4 11 erreichbar.

Antidiskriminierungsberatung

Immer noch werden Menschen, die mit HIV leben, ausgegrenzt. Sie erfahren Diskriminierung in sehr unterschiedlichen Lebensbereichen: im Gesundheitswesen, im Arbeitsleben, aber auch im persönlichen Umfeld. Diskriminierung muss aber nicht hingenommen werden!

In einem vertraulichen und geschützten Rahmen bieten wir deshalb Antidiskriminierungsberatung an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Corona-Information

Trotz Lockerung der Corona-Maßnahmen gilt beim Besuch der Aidshilfe weiterhin Maskenpflicht. Bitte tragen Sie eine Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder KN95/N95.  Wir bitten Sie außerdem, sich beim Betreten der Geschäftsstelle die Hände zu desinfizieren und auf die Abstandsregel zu achten.

Für persönliche Beratungen bitten wir unter 0681 - 19 4 11 um telefonische Terminvereinbarung. Sie können das Angebot natürlich weiterhin anonym in Anspruch nehmen, müssen also keinen Namen nennen.

Projekt “Gudd druff!”

"Gudd druff!" ist unsere Präventionskampagne für schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Mit "Test it!" unterhält die Kampagne ein eigenes Beratungs- und Testangebot.

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Projekt “BISS”

Das Projekt BISS bietet ein zielgruppenorientiertes Angebot für männliche Jugendliche und Erwachsene, die gelegentlich oder dauerhaft der gleich­geschlecht­lichen Prostitution nachgehen.

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News der Aidshilfe Saar

Nachdem der Aids-Teddy im letzten Jahr wegen der weltweiten Lieferengpässe nicht ausgeliefert werden konnte, ist er endlich angekommen. Es wird also für 2021 und 2022 nur einen Teddy geben. Er kann ab sofort zum Preis von 6 Euro bei uns erworben werden. Der Teddy ist ein Symbol der Menschlichkeit...
Wahrscheinlich hast du wie die meisten Menschen, die mit HIV leben, auch schon  Diskriminierung erleben müssen. Du hast vielleicht auch die Erfahrung gemacht, dass es oft nicht leicht ist, in solchen Situationen schnell und angemessen zu reagieren und dich dann auch noch über die erlebte...
Unser Jahresbericht 2021 ist erschienen. Er gibt einen Überblick über unser Engagement in der Prävention und der Unterstützung von Menschen, die mit HIV oder Aids leben sowie über die Arbeitsschwerpunkte im zweiten Jahr der Pandemie. Der Jahresbericht ist hier als pdf-Datei verfügbar.