Die wichtigsten Infos zu Affenpocken

  • Bezüglich MPX („Affenpocken“) gibt es Grund zur Aufmerksamkeit: Die Virusinfektion verbreitet sich derzeit vor allem in sexuellen Netzwerken von Männern, die Sex mit Männern haben.
  • Die Krankheit heilt zwar in der Regel von alleine ab, kann aber äußerst schmerzhaft sein.
  • Symptome beginnen meist innerhalb von 5 bis 21 Tagen nach der Ansteckung (Inkubationszeit).
  • Typisch sind teils sehr schmerzhafte Hautveränderungen – vom Ausschlag/Fleck über Knötchen und Bläschen bis zu Pusteln, Wunden und Schorf.
  • Die Hautveränderungen beginnen oft im Gesicht, in der Genital- oder Analregion.
  • Die „Pocken“ heilen in der Regel nach zwei bis vier Wochen von selbst ab, können allerdings Narben hinterlassen.
  • Oft werden diese Hautveränderungen durch allgemeine Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- oder Rückenschmerzen oder geschwollene Lymphknoten eingeleitet oder begleitet.
  • Hauptübertragungsweg ist enger, längerer Haut-zu-Haut-Kontakt, zum Beispiel beim Kuscheln oder Sex – vor allem Kontakt mit den Hautveränderungen oder Schorf.
  • Kondome beim Sex senken das Risiko für besonders schmerzhafte Verläufe im Anal- und Genitalbereich.
  • Besonders ansteckend ist die Flüssigkeit in den Bläschen und aus den Wunden, die nach dem Aufplatzen der Bläschen entstehen, sowie der Schorf, der sich darüber bildet.
  • Das Virus ist auch durch Gegenstände übertragbar, die beim Sex benutzt werden (z. B. Sexspielzeug), oder durch Kontakt mit kontaminierten Textilien (zum Beispiel Kleidung, Bettwäsche, Handtücher).
  • Bei besonders schmerzhaften Verläufen kann eine Schmerzbehandlung im Krankenhaus erforderlich werden. Wichtig ist auch, bakterielle Superinfektionen der Wunden zu verhindern.
  • Für Menschen mit schweren Verläufen ist seit Januar 2022 eine Therapie mit Tecovirimat zugelassen.

Weitere umfangreiche Informationen, auch zu den Übertragungswegen, hat die Deutsche Aidshilfe auf ihrer Homepage zusammengestellt. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

Informationen zur Affenpockenimpfung finden Sie hier. Aktuell ist der Impfstoff im Saarland nur als Postexpositionsprophylaxe (PEP), also als nachträgliche Impfung, nachdem eine Person dem Erreger "ausgesetzt" war, verfügbar.

Informationen des saarländischen Gesundheitsministeriums zu den Affenpocken finden Sie hier.

Ukraine: Hilfen für Geflüchtete

Wo bekommen Geflüchtete aus der Ukraine, die mit HIV leben, Infos und Versorgung? Wohin können sich Menschen in Opioid-Substitutionstherapie (OST) wenden?

Unser Dachverband, die Deutsche Aidshilfe (DAH), informiert und sammelt Informationen zu diesen und anderen Fragen. Die Information sind auch auf ukrainisch und russisch verfügbar:

DAH: Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine

Ansprechpersonen bei uns sind die Sozialarbeiterinnen Christina Braß-Bauer und Katharina Biehl. Sie sind per E-Mail oder unter 0681 - 19 4 11 erreichbar.

Antidiskriminierungsberatung

Immer noch werden Menschen, die mit HIV leben, ausgegrenzt. Sie erfahren Diskriminierung in sehr unterschiedlichen Lebensbereichen: im Gesundheitswesen, im Arbeitsleben, aber auch im persönlichen Umfeld. Diskriminierung muss aber nicht hingenommen werden!

In einem vertraulichen und geschützten Rahmen bieten wir deshalb Antidiskriminierungsberatung an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Corona-Information

Trotz Lockerung der Corona-Maßnahmen gilt beim Besuch der Aidshilfe weiterhin Maskenpflicht. Bitte tragen Sie eine Atemschutzmaske des Standards FFP2 oder KN95/N95.  Wir bitten Sie außerdem, sich beim Betreten der Geschäftsstelle die Hände zu desinfizieren und auf die Abstandsregel zu achten.

Für persönliche Beratungen bitten wir unter 0681 - 19 4 11 um telefonische Terminvereinbarung. Sie können das Angebot natürlich weiterhin anonym in Anspruch nehmen, müssen also keinen Namen nennen.

Projekt “Gudd druff!”

"Gudd druff!" ist unsere Präventionskampagne für schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Mit "Test it!" unterhält die Kampagne ein eigenes Beratungs- und Testangebot.

mehr erfahren

Projekt “BISS”

Das Projekt BISS bietet ein zielgruppenorientiertes Angebot für männliche Jugendliche und Erwachsene, die gelegentlich oder dauerhaft der gleich­geschlecht­lichen Prostitution nachgehen.

mehr erfahren

News der Aidshilfe Saar

Die Kunstauktion findet in diesem Jahr an einem SAMSTAG statt. Sie startet am 15. Oktober um 14 Uhr in der Stadtwerke-Lounge im Haus der Zukunft in der Richard-Wagner-Str. 14 -16 in Saarbrücken. Registrierungen und der Erhalt der Bieternummern sind ab 13 Uhr möglich. Auktionatorin wird Dr. Sabine...
Statt der wöchentlichen Mittwochstermine bieten wir den HIV-Schnelltest nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 0681 - 19 4 11 nun während unserer gesamten Öffnungszeiten an. Das Angebot ist weiterhin kostenfrei, vertraulich und anonym. Sie müssen bei der Terminvereinbarung keinen...
Nachdem der Aids-Teddy im letzten Jahr wegen der weltweiten Lieferengpässe nicht ausgeliefert werden konnte, ist er endlich angekommen. Es wird also für 2021 und 2022 nur einen Teddy geben. Er kann ab sofort zum Preis von 6 Euro bei uns erworben werden. Der Teddy ist ein Symbol der Menschlichkeit...